Suchthilfe, -prävention und -Beratung

Prävention

 

2019-10-09 Moritz Becker in Action JG

WhatsApp, Instagram und Snapchat – Was geht uns das an?

Einblicke in die digitale Nutzungswelt der Jugendlichen

Die Elmshorner Suchtberatungs- und Präventionsstellen, das Diakonische Werk Rantzau Münsterdorf und des Sozialtherapeutischen Zentrums (STZ), luden am Dienstag, den 10. September 2019 die breite Öffentlichkeit zum Medienvortrag ins Kirchliche Zentrum ein. Der Referent Moritz Becker von Smiley e.V. aus Hannover, machte sehr alltagsnah und anschaulich verständlich, welche Bedeutung die Nutzungsplattformen WhatsApp, Snapchat und Instagram für Jugendliche haben. Dabei appellierte er an die Erwachsenenwelt, dass die Jugendlichen von Heute die gleichen Ziele und Bedürfnisse wie Früher verfolgen. Sie suchen Aufmerksamkeit und im besten Fall Anerkennung (positive Aufmerksamkeit). Mit Neugierde und Unbekümmertheit nutzen die heutigen Heranwachsenden die drei beliebtesten Apps von Facebook, um dort Orientierung zu erhalten und ihre eigene Identität zu entwickeln. Dabei wird verkürzt gesagt, WhatsApp dem Kommunikationsbedürfnis gerecht und Instagram ermöglicht die Selbstpräsentation und Rollenfindung, was in früheren Generationen das stundenlange Telefonieren oder das sich darstellen im Poesiealbum war. Die virtuelle Welt braucht jedoch die gleichen Normen und Werte wie im face-to-face. Nur hat die aktuelle Elterngeneration keine Erziehungsvorbilder, wie sie ihre Kinder in dieser Welt begleiten und hinführen sollen. Denn, wie selbstverständlich man einem Kind beim Laufen lernen immer wieder aufhilft, wenn es hinfällt – so sollten auch die Kinder und Jugendlichen bei der Nutzung der Internetwelt einfühlsam begleitet werden. Herr Becker plädiert weniger für Verbote, als für das Miteinander, den gegenseitigen Respekt und den Austausch zwischen Eltern und Kindern über das Schöne wie auch die Schattenseiten der Medienwelt.

Konflikte über die Dauer, Häufigkeit und Art der Nutzung sind trotz allem Bemühen auf beiden Seiten oft an der Tagesordnung. Darüber hinaus die elterliche Sorge, dass das Nutzungsverhalten solche exzessive Formen annimmt, dass es in eine Sucht münden könnte. Wer sich als Erwachsener wie Jugendlicher dabei Beratung und Begleitung wünscht, kann sich an die Medienberatung des Diakonischen Werkes Rantzau-Münsterdorfs unter der Telefonnummer 04121 – 7 10 35 zur Terminvereinbarung wenden.

Beratung

Wir bieten Beratung für Menschen mit Suchtproblemen (Alkohol, Nikotin, Medikamente, Glücksspiel, Essstörungen, exzessive Mediennutzung) und deren Bezugspersonen an. Diese umfasst Informationen und Hilfen zum Thema Sucht. Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der Vorbereitung und der Aufnahme einer Behandlung.

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Behandlung

Die ambulante Behandlung (Suchtrehabilitation) ist eine Alternative zu einem stationären Klinikaufenthalt. Sie wird in unserer Beratungsstelle in Form von Gruppen- und Einzeltherapiesitzungen sowie ergänzenden Therapieangeboten durchgeführt (Paargespräche, Intensiveinheiten). Die Kosten werden von der Rentenversicherung oder den Krankenkassen übernommen.

Im Rahmen der ambulanten Suchtrehabilitationsmaßnahmen sind Einzel- und Gruppentherapieangebote auch in Glückstadt, Itzehoe und Barmstedt gegeben.

Terminvereinbarung

Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 17:00 Uhr

Freitag von  8:30 bis 13:00 Uhr

Sofortberatung

montags um 11:00 Uhr

dienstags um 17:00 Uhr

mittwochs um 14:00 Uhr

Kontakt

Suchtberatung Elmshorn

Alter Markt 16

25335 Elmshorn

Telefon: 04121 – 7 10 35

E-Mail: info@die-diakonie.org

Lesen Sie mehr und kompakt in unserem Flyer.

An den Standorten:

diakonie_elmshorn    diakonie_itzehoe    diakonie_glueckstadt    diakonie_barmstedt

Unser Kooperationspartner crop_original_bp1526552005_Logo-Klein

Die Therapiehilfe e.V. ist mit dem Sozialtherapeutischen Zentrum (STZ) in Elmshorn kompetenter Ansprechpartner für die Themenbereiche „illegale Substanzen“ und „Kinder aus suchtbelasteten Familien“.

Kontakt: www.therapiehilfe.de/index.php/elmshorn.html

Die Angebote der Suchtberatung Elmshorn werden gefördert durch den

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